Der Scrum-Reifegrad und der agile Festpreis

Um Scrum zu implementieren, reicht es nicht einfach, die Entwicklung umzustellen: Die ganze Organisation und das Denken müssen sich ändern. Dies ist in der Praxis – besonders in Vertragsverhältnissen zwischen Lieferanten und Kunden – nicht immer voll möglich. Das Scrum-Reifegradmodell zeigt die unterschiedlichen Implementierungsmöglichkeiten im Hinblick auf die Vertragsgestaltung. Jeder Kunde und jedes Projekt ist anders und bedarf eines anderen Vorgehens in der Vertragsgestaltung und der Implementierung des Prozesses und der Rollen. Der Kunde weiß in der Softwareentwicklung immer erst was er wirklich braucht, wenn er mit der Lösung arbeitet1. Doch nicht jeder Kunde ist in der Lage seine Prozesse, … Continue reading Der Scrum-Reifegrad und der agile Festpreis

Geschnitten oder am Stück?

Eine der großen Herausforderungen bei agiler Softwareentwicklung ist der Umgang mit Anforderungen. In der Theorie ist alles ganz einfach: die Anforderungen werden als UserStories definiert. Jede UserStory beschreibt ein Stück Software-Inkrement das auslieferbar ist und einen Kundennutzen erfüllt. Das Inkrement muss ein funktionierendes Stück Software sein, dass der Anwender “benutzen” kann. Abbildung 1 zeigt die Schematische Struktur in einer 3-Tier-Architektur. Abbildung 1: Erstellen von Software in Inkrementen Warum fällt es dann in der Praxis den meisten Entwicklern so schwer Inkremente für UserStories zu liefern? Schauen wir uns erst mal an, wie in den meisten Projekten Anforderungen in das “Backlog” gelangen. … Continue reading Geschnitten oder am Stück?